Ich liebe Filme. Wer hätte das gedacht 😉
Nicht, weil sie perfekt sind.
Sondern weil sie ehrlich sein können, selbst wenn sie es nicht wollen.
Ab jetzt eine ganz klare Triggerwarnung! Im kommenden Absatz wird es für manche zu „kitschig“ für manche zu ausschweifend. Ich schreibe hier jedoch genau das, was ich denke und empfinde bzw. empfunden habe. Daher steht es jedem frei, weiterzulesen oder die Seite zu schliessen-
Meine Kindheit war kein sicherer Ort. Eine narzisstische Mutter, ein Vater, der geschlagen hat.
Ein Zuhause, in dem man lernte zu funktionieren, statt zu fühlen. Der kleinste Fehler wurde bestraft. Lob war so gut wie nie da.
Filme waren mein Rückzugsort. Aber sie waren mehr als nur Flucht.
Sie waren ein Raum, in dem ich atmen konnte. Ein Ort, an dem Gefühle nicht gefährlich waren.
Während draußen Dinge geschahen, die ich nicht kontrollieren konnte, saß ich vor dem Bildschirm und sah Geschichten von Menschen, die litten, zweifelten, scheiterten –und trotzdem weitergingen.
Filme haben mir gezeigt, dass Schmerz existieren darf, dass Schwäche nicht bedeutet, wertlos zu sein.
Das man verletzt sein kann, ohne falsch zu sein. Sie haben mich nicht gerettet, wie man jemanden aus einem brennenden Haus zieht, sSie haben mich still gehalten, bis ich stark genug war, selbst weiterzugehen.
Heute, mit 38, verheiratet und selbst Papa eines wunderbaren Sohnes, habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern.
Nicht aus Trotz.
Nicht aus Rache.
Sondern aus dem Bedürfnis heraus, mich und meine Familie selbst zu schützen.
Ich stehe an einem Punkt, an dem Heilung möglich wird.
Langsam. Unaufgeregt. Echt.
Filme begleiten mich dabei.
Sie bringen Emotionen zurück, die lange keinen Platz hatten.
Sie geben Worten Form, wo meine eigenen lange gefehlt haben.
Manche Filme analysiere ich – Kamera, Schnitt, Drehbuch, Struktur.
Aber meistens lasse ich sie einfach wirken.
Denn Filme erklären nichts.
Sie zeigen. Sie sagen nicht: „So musst du sein. “Sie sagen: „So könnte es sein.“
Und manchmal reicht das.
Wennfilmesprechen ist aus genau diesem Gefühl entstanden.
Nicht als Projekt.
Nicht als Marke.
Sondern als Raum.
Ein Raum für Menschen, die Filme nicht nur konsumieren, sondern in ihnen etwas finden, das sie berührt.
Für Menschen, die fühlen, ohne es immer erklären zu können. Für Menschen, die in Geschichten etwas erkennen,
das sie über sich selbst nie gelernt haben.
Filme haben mir gezeigt, dass es nicht meine Schuld war.
Dass ich gut bin, wie ich bin.
Dass ich sein darf, wie ich möchte.
Und dass ich gut sein kann –
auch ohne Erlaubnis.
Diese Seite soll genau das sichtbar machen.
Wie Filme sprechen.
Wie sie uns fesseln.
Und wie sie manchmal genau dort heilen,
wo Worte allein nicht ausreichen.
Wenn du hier bist und dich in diesen Zeilen wiederfindest:
Du bist nicht allein.
Und vielleicht…
sprechen Filme ja auch zu dir. 🎬✨


